#Recruiting | Barbara Oberrauter

Recruiting 2018: 5 gute Vorsätze

So läuft Ihr Recruiting so richtig rund

Vorsatz 1: Verstärkt auf Bewerbermanagement im Recruiting 2018 achten.

Feedback zum Status der Bewerbung, transparente, schlanke Bewerbungsprozesse oder serviceorientierte Personaler mit Sympathiefaktor: Gutes Bewerbermanagement ist ist laut der aktuellen Employer Branding-Studie von StepStone ein Faktor, der der Arbeitgebermarke einen positiven Spin verleiht und die Employer Brand im Bewerbungsprozess positiv vermitteln.

Vorsatz 2: Arbeitgeberbewertungen ernst nehmen.

In Arbeitgeberbewertungen steckt großes Potential: Das macht eine aktuelle Umfrage von StepStone auf der Personal Austria deutlich. Knapp die Hälfte aller Befragten sind demnach davon überzeugt, dass Arbeitgeberbewertungen potentiellen Bewerbern einen authentischen Einblick ins Unternehmen liefern und raten Unternehmen dringend, diese Kommunikationsschiene auch zu nutzen.

Vorsatz 3: Qualifizierte IT-Profis ins Unternehmen holen.

Beim Recruiting 2018 ist die digitale Zukunft längst in Unternehmen angekommen – und das hat zur Folge, dass IT-Profis gefragt sind wie nie zuvor. Mit ihrem Aufstieg vom Nerd zur gesuchten Fachkraft steigen allerdings auch die Ansprüche der Kandidaten. Zudem wird der Einfluss von sozialen Netzwerken immer größer. Bei der Suchen nach der Nadel im Heuhafen punkten Sie mit HR-Hackathons  – und Personalern, die die Sprache ihrer Kandidaten sprechen.

Vorsatz 4: Eine Talent-Community aufbauen.

In Zeiten, in denen Unternehmen sich um die qualifiziertesten Absolventen am Arbeitsmarkt prügeln, gilt es, mit potentiellen Kandidaten so eng wie möglich in Kontakt zu bleiben. Neben gezielten Trainee-Programmen gelingt Unternehmen das über den Aufbau einer Talent Community: Der interaktive Austausch zu branchen- und karrierebezogenen Themen fördert die Bindung zwischen Talenten und Unternehmen und stärkt die Arbeitgebermarke.

Vorsatz 5: Stellenanzeigen mit Erfolgsgarantie formulieren.

Um geeignete Kandidaten anzusprechen, braucht ein Inserat neben ansprechendem Design vor allem zwei Dinge: Sie muss einfach verständlich sein – und die Lebenswelt, die Kandidaten im Unternehmen erwartet, klar kommunizieren. Der Text muss im Kopf von Bewerbern eine möglichst klare Vorstellung über Aufgaben und Umfeld entstehen lassen. Nur bekommen genau die richtigen Kandidaten das Gefühl: „Das ist mein Job, da bewerbe ich mich.“

Bildnachweis:phototechno / istockphoto.com



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Barbara Oberrauter
Barbara Oberrauter

Barbara Oberrauter ist langjährige Journalistin in Wien mit Schwerpunkt auf Karriere- und HR-Themen. Ihr Fokus liegt vor allem auf den vielfältigen Möglichkeiten, die moderne, digitale Arbeitswelten mit sich bringen - und wie sich Unternehmen und Mitarbeiter ideal darauf einstellen können.