Fieberthermometer für Organisationen
#Employer Branding & Personalmarketing | Andrea Heider

Fieberthermometer für Organisationen

Wie zufrieden sind Mitarbeiter?

„Würden Sie in der Nacht mit dem Auto fahren und nur alle zwei Kilometer kurz die Lichter anmachen?“ David Schellander, Geschäftsführer TeamEcho GmbH

Fieberthermometer für Organisationen – Die klassische Mitarbeiterbefragung habe ausgedient, der Meinung sind David Schellander und Markus Koblmüller, Geschäftsführer von TeamEcho. Viel zu selten würden diese durchgeführt auch mit der rasch voranschreitenden Veränderungen in den Bereichen Digitalisierung und Dynamisierung des Arbeitsumfeldes und damit verbundenen Herausforderungen in den Bereichen Employer Branding, Talent Management und Engagement, könne die klassische Mitarbeiterbefragung nicht mehr mithalten.

Daher haben die beiden Jungunternehmer mit ihrem interdisziplinären Team ein kontinuierliches Stimmungsbarometer für Organisationen entwickelt – nach eigenen Angaben, das erste „Fieberthermometer für Unternehmen“. Dieses soll dazu beitragen ein kontinuierliches, regelmäßiges Stimmungsbild abzuliefern. Außerdem trauen sich Mitarbeiter oftmals nicht Probleme offen anzusprechen. Daher bietet eine anonyme Analyse, wie dies das Stimmungsbarometer ist, die Möglichkeit, ehrliches Feedback zu geben. Wie funktioniert das und was sind die Vorteile im Vergleich zur klassischen Mitarbeiterbefragung?

Kontinuierlich die Stimmung im Team messen

„Ein kontinuierliches Stimmungsbarometer hilft, jederzeit einen aktuellen Einblick in das Betriebsklima und die Stimmung im Unternehmen zu erhalten“, erklärt Koblmüller. Im Gegensatz zur klassischen Mitarbeiterbefragung, die nur punktuelle Einblicke gewährt, ist es möglich mit Hilfe der kontinuierlichen Stimmungsanalyse jederzeit Trends sichtbar zu machen. „Probleme werden bereits im Entstehen und nicht erst nach Monaten erkannt“, erklärt Koblmüller weiter.

Genauer gesagt analysiert das unternehmerische Fieberthermometer vollautomatisch 25 Parameter, sogenannte „Kategorien des Wohlbefindens“. Bei „erhöhter Temperatur“, also wenn es einmal nicht so gut funktioniert, wird man automatisch informiert und kann somit frühzeitig handeln und die Mitarbeiter bei der Lösungsfindung unterstützen. Wie geht das? Koblmüller: „Durch ein intelligentes System werden die richtigen Fragen zur richtigen Zeit gestellt. Dadurch wird ein differenziertes Bild des Betriebsklimas abgebildet.“

Stimmungsbarometer auf vier Ebenen

„Das kontinuierliche Stimmungsbarometer hilft auf vier Ebenen“, erklärt Schellander. Als Diagnoseinstrument gibt es Infos über den Status Quo sowie aktuelle Stärken und Schwächen. Als Instrument der aktiven Organisationsentwicklung hilft es bei Chance-Management-Prozessen, indem sich Mitarbeiter aktiv einbringen können. In der Konfliktprävention ermöglicht es, sich umgehend zu Problemen und Missständen zu äußern. Und last but not least kann für jede betriebliche Maßnahme auch noch eine Erfolgskontrolle eingesetzt werden.

Was macht eigentlich eine nachhaltige Unternehmenskultur aus? „Aus den Rückmeldungen unserer Kunden wissen wir, dass ein Großteil an Unzufriedenheit durch Probleme in der Kommunikation, durch Missverständnisse und unterschiedliche Auffassungen entsteht“, erklären die beiden TeamEcho Geschäftsführer, „Aber auch durch Gerüchte, die nicht durch offene, transparente Kommunikation aus der Welt geschaffen werden.“ Firmen mit sehr guter Unternehmenskultur zeichnen sich demnach durch ein Klima der Transparenz und des Vertrauens aus. „Man begegnet den Mitarbeitern auf Augenhöhe, macht sie zu Mitunternehmern und zieht gemeinsam an einem Strang.“
Bildnachweis:www.istockphoto.com
Weiterführende Informationen: www.teamecho.at



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Andrea Heider
Andrea Heider

Beschäftigt sich mit der Frage, wie die Arbeitswelt ein menschgerechter Ort werden kann und, wie jeder Mitarbeiter seine Fähigkeiten bestmöglich einbringen und weiterentwickeln kann; bloggt über Karriere- und HR-Trends. Besonderes Interesse für Themen rund um Achtsamkeit, Glücksforschung und Motivation.