Feelgoodmanager oder Grantscherben
#Employer Branding & Personalmarketing | Astrid Wallig und Peter Osterhaus

Feelgood oder Feelbad-Manager?

von Sonnenschein und Gewitterwolken

Der Feelgood-Manager erfreut sich momentan wachsender Beliebtheit. Vorzeigeunternehmen jeder Größe stärken ihr Employer Branding und damit bewusst Wirkung und Image ihrer Arbeitgebermarke. Hartes daily Workbusiness kann oder soll Freude machen, gute Mitarbeiter bleiben gern und auch neue passende Mitarbeiter werden leichter gefunden.
Pflege, Stärkung und bewusstes Erleben der Corporate Culture stehen momentan höher im Kurs als noch vor wenigen Jahren.

Ein Münchner Start Up Unternehmen sucht sogar Feelgood-Manager der besonderen Art: Omas und Opas, die das Team unterstützen. Die Anforderungen sind Bekochen des Teams, Kuchen und Kekse backen und mit den Mitarbeitern plaudern, für ein heimisches, gemütliches Klima sorgen. Wichtig ist das Wirken als Ruhepol, den jungen Mitarbeitern in der herausfordernden Start Up Szene mit Lebenserfahrung und Gelassenheit zur Seite zu stehen.

Spannende Entwicklungen liegen also vor uns.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten das Arbeitsklima lebendig zu gestalten und Werte tiefer zu verweben. Es ist also nicht zwingend ein Problem, keinen Feelgood-Manager zu haben. Ein klares Problem ist aber der Feelbad-Manager im Unternehmen, den es so gut wie überall gibt.

Feelbadmanager?

Feelbad-Manager sind ofmals im Einsatz, wo Teams nicht zur Ruhe kommen und daher langfristig keine Erfolge sichtbar sind. Im Team stehen ständiges Kommen und Gehen sowie brodelnde Konflikte an der Tagesordnung. Es fehlt an Struktur, Mission und offener Kommunikation. Und natürlich sind generell immer die Anderen Schuld. Auch ein markantes Merkmal: Die permanent schlechte Laune und das Granteln. Oft auch sind sie in Management- und Führungspositionen tätig, was bedeutet, dass sich ihre Wirkung tendentiell mit der Anzahl ihrer Mitarbeiter multipliziert.
Bevor wir gleich in Gedanken Kollegen und Vorgesetzte scannen und versuchen wild einzuordnen: Wie sieht´s denn mit uns selbst aus?
Wirken Sie jeden Tag in Ihrem Umfeld als Feelgood oder Feelbad-Manager? Versprühen Sie Herzlichkeit und Freude oder aus jeder Pore üble Laune und hektischen Stress?

Was würden unsere Kollegen sagen, würden wir sie nach ihrem Bild unserer Wirkung fragen? Wie empfinden uns unsere Kollegen in der Zusammenarbeit? Als Sonnenschein oder grollende Gewitterwolke? Als saftige Blumenwiese oder unwirtliche Wüste?

Wir alle können gutes Feeling verbreiten und für uns selbst und unser Umfeld wohltuend wirken. Die Entscheidung liegt immer bei uns selbst. An  jedem Tag. In jedem Moment. Unsere eigene Wirkung ist äußerst zuverlässig und immer da.

Wir sind die, auf die wir gewartet haben



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Astrid Wallig und Peter Osterhaus
Astrid Wallig und Peter Osterhaus

Die Glücksritter stehen für das Freilegen neuer Erfolgspotentiale und der Begeisterung in Menschen. Für ein Lebensgefühl, genährt von mehr Leichtigkeit, Zuversicht und Gelassenheit. Sie bieten Workshops und Trainings für persönliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung. Mag. Peter Osterhaus hat jahrelange Erfahrung als Kommunikations-, Team- und Outdoortrainer mit Einfühlungsvermögen und Begeisterungsfähigkeit. Astrid Wallig ist spezialisiert auf Trainings mit Empathie und nachhaltige Aktivierung und hat viele Jahre Erfahrung in der Erlebnis- & Live-Kommunikation. Mehr unter www.gluecksritter.cc